Johannes Spangenbergs Sammlung Deutscher GedichteGoethe Scherenschnitt

Deutsche Gedichte, eine Anthologie

Index: Autoren A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Friederike Kempner


Inhalt





Vorworte



Zur 6. Auflage

Gedichte (Ausgabe 1903)

Das Vöglein
Abdel-Kaders Traum
Antibrüderlichkeit
Motto
Der Invalide
Holdes Blümlein, Du willst nützen,
Auf und nieder steigt die Welle,
Gegen die Einzelhaft
Geschichte
Der Kontrast
Die Knaben
Das Mütterlein
Fanatismus und Geld
Immergrün
Wie ist das Deutsche Vaterland?
Drei Schlagworte
Mein Röselein
Das Wunderlieb oder die Bucht in Möckelsdorf
Rhoswita's Bild
Der Polterabend
Der Zustand der Gesellschaft
Die Tscherkessen
Der Misanthrop
Wirklichkeit
Fernweh
Ufergemälde
Die Heimchen
Der Barde
Am Rhein
(Physallis Alkekengi)
Sympathie und Antipathie
Nocturno
Logik
Natur und Mensch
Poniatowsky
Genrebild
Das rote Blümlein
Der deutsche Tribun
Die Jagd
Amerika
Das Wäldchen
Gegen die Vivisektion
Welten Chaos, Menschen Chaos,
Wollte Gott
Was ist das Beste?
Kennst Du das Land,
Fest-Romanze
Atheismus
Stimmung
Kanarienvögleins Traum
Frauenbild
Unbegriffen, unverstanden,
Der Leuchtturm
Die Zugvögel
Am Scheidewege
Zur Erinnerung
Vogelin-Prinzeß
Innere Stimme
Nur allein kann ich erstarken,
Nur allein kann ich erstarken,
Hoffnungsschimmer
Nicht bei der Leidenschaft trübem Feuer,
Phantasie
Der Sinn der Ferne
Tausend Mücken tanzen in der Sonne,
Für die Ostpreußen
Ausdauer
Das Paradies verschwand,
Arglos und harmlos
Poesie ist Leben,
O sieh, wie sich's türmt,
Es ist mir so federleicht um's Herz,
Gemälde
damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm
An Denselben
Zu einem Gemälde für Kaiser Friedrich 3. nach dessen Tode
Kleine Blüten, Röselein,
Vöglein auf den grünen Zweigen,
Hebet hoch die freien Schwingen,
Zu des Orkus finsteren Gewalten
Ist die Weihe denn gewichen,
Hab ich Dich bisher geleitet,
Ein purpurnes Röslein auf grüner Au,
Als ich heut so bitterlich
Alles Träumen
Heiße Tränen fließen, rauschen,
Frühlingslüfte wehen leise,
Habt ihr mir es gar verleidet,
Alles grünt und Alles blüht,
Lawinenmasse
Frage
Dunkle Veilchen, weiße Blüten,
Dorten winkt ein neuer Morgen,
Was ich Hohes je geträumt,
In der Schweiz
Kennst Du nicht das Licht des Lebens,
Hoch auf der Berge Gipfel
Es grünen die Bäume des Waldes,
Kannst Du zweifeln, kannst Du zagen?
Lied
Ich lehn' am Fensterkreuze,
Der Dichter lebt im Traume,
Wer die Bangigkeit
Es flammet das herrlichste Sonnengold
Das Ideelle
's ist ja alles nur ein Träumen,
Du siehst das Vöglein in den Lüften fliegen,
Es scheint der Mond so helle,
Der Lorbeer sprießt!
Grüne Zweige, goldne Frucht!
Sag', was hängst Du so daran
O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
Unter mir die tausend Plagen
Es schwebt mir auf der Zung' ein Lied,
Das Leben träumt, der Traum er lebt!
Schwarze Wolken, graue Wolken,
Es scheint der Mond ins Zimmer,
Und hätte ich nicht im Herzen
Tröstend senkt die Poesie
Daß die Sterne blässer werden,
Ich träumte schön und träumte viel,
Siehst Du nicht die grünen Matten
Der Himmel ist blau,
Meine Tränen fließen
Laßt mich schlafen, schlafen,
O gieb mir Laut und Stimme,
Gora ist tot! Und tausend Seufzer klagen,
O Mensch, Du trittst mit Füßen tausend Wunder,
Es stimmen meines Herzens Saiten,
Ganz gebrochen ist die Kraft,
Was nützen alle Lieder,
Ansicht
Es ringt der Regen mit dem Winde,
Die Eingebung
Edelweiß
Unter den Linden
Zwecklos scheint mein Leben,
Die Gefangenen
Es wankt der Boden unter unsren Füßen,
Der müde Wandrer sitzt am Steg,
Die Nemesis, sie waltet
Nicht mehr sprechen die Sterne,
Der stolze Heinrich
Nach Sedan, an den Kaiser Wilhelm 1.
Nach der Aufführung »Rudolfs 2.« in Berlin
O wißt ihr, was ich denke?
Ein leeres Bauer, ein leeres Haus,
Es geht die Zeit den sichern Gang,
Zur Bestialität.
Wehmütig,
Untergeh'nde Sonne, sprich,
Brüderlich, brüderlich,
Weißt Du was, ich will Dir sagen,
Auch Goethe war nicht unfehlbar,
O Faust, Du Bild des Menschen,
Nicht Farbe und nicht Glaube,
Du willst verbinden, was sich ewig flieht,
Gott ist groß, Dein Sinn kann ihn nicht fassen, -
Der Scheintote
In die Wolken möcht' ich fliegen,
Die Fenster sind gefroren,
Wie niedrig lächelt die Dirne,
Und der Himmel lacht mir wieder,
An der Tugend nur genippet,
Lauter Zank, 's ist eine Zeit des Leidens,
Auf der Höhe stehen Bäume,
Ist's der Dichtung Los
Unnütz lyrisches Gesinge,
Auf allerlei Hetzen
Die weiße Rose am längsten blüht,
Freundlich gucken meine Blicke,
Zu allem Guten sage ja,
Dieselben Bäume hier wie dort,
Es stürmt so viel auf mich herein,
O ist's denn ganz unmöglich,
Auf einen Müßiggänger
Vor Schillers Denkmal in Berlin
Die Sonne gehet strahlend unter,
Nero
Schöner Stern
Dorten aus der grünen Hecke
Gehabt euch wohl, Gott segne euch,
Die Aerzte Philosophen gleichen -
Gott segne die Armen,
Vor Nees von Esenbecks Bildnis
Herzog Georg Bernhard
An meine Mutter
An meine Mutter
Zum 9. Juli, dem Todestage derselben
Jetzt
Wo sich Epheu schlingt,
Meiner Mutter lichtes Bild,
Zwei Blümlein blühen am Aronstab,
Eine Blüte seh' ich prangen,
Ach, meine Mutter, fänd' ich Dich wieder -
Vor der Mutter Bild
Wenn man die Mütter aus der Erde graben könnte,
Klara Wuras
An Diejenige, welche immer das Böse von mir abwehrte
Sei ein Held, ertrag die Leiden,
bouche impunie.
Franzensbad
Hannah Thorsch
Das Leben
Heinrich Heine
Für Ferdinand Freiligrath
Leipziger Lerchen
Droschkau
des Rittergutsbesitzers Joachim Kempner
Ihr wißt wohl, wen ich meine,
Auf des Lebens Ocean
Dem Priester-Philanthropen Franz Marson
Daktylen und Jamben, Trochäen,
Meiner Schwester Luise zum Geburtstage
Senior Hermann Bödeker
August Böckh
welche unbekannterweise einen Vers von mir wünschte
Blümlein auf der Au,
Thaddäus Gora
Nero's Angedenken
Wär ich ein Vögelein
Man sagt, die Liebe wäre blind,
Zum 70jährigen Geburtstage eines Onkels
Oft ist verhaßt
Goldne Träume ging't verloren,
Nicht im Reichtum wohnt das Glück,
Als Jemand beim Anblick einer armen Frau den Kopf wegwendete
Grüne Saaten, grüne Blätter,
Sperrt euch ein in große Städte,
Kälte
Der Egoist
Feldarbeit
Ein Reiter auf der Haide,
Der Mond erscheint,
Zertrümmert das Leben,
Lord Byron
Die Wolken sich türmen
Lied
Kennst Du vielleicht ein Land,
Bitterböse ist das Leben,
Menschliche Hilfe ist bald kaput,
Mich greift die Langeweile,
Stimmung
Auf meinem Gesicht
Vor meiner Mutter Bild
Vor demselben Bilde meiner Mutter
Goldner Sonnenschein
Gegen den Selbstmord
Die Nachtigall schlägt,
Ich weiß eine große Geschichte,
Die stille Träne
Deutsche Bildung, deutsche Sitte,
Wintergemälde
Unschuldig verurteilt sein,
Hundegebell im Fleischerladen
Von Moral ist keine Spur,
Kränk' Dich nicht,
Versunken ist das Glück
Beim Anblick eines prachtvoll gewesenen Buketts
Es schläft die Welt, es ruhen alle Herzen,
Besessen ist die Welt
Parteilichkeit, Parteienhaß,
Ginge es nach meinem Herzen,
Gibt's ein Glück?
Der Himmel ist hell,
O Gott, Du weißt am besten, was uns frommt
Es eilt der Fluß
Im Traum sah ich die Mutter heut,
Einen Vers soll ich Dir machen:
Verschiedenheit ist nötig
Wahrheit
Das Mädchen vom See
Des Abends letztes Gold,
Die Spitzen-Klöpplerin im Harz
Das Mägdelein
Gebet
Ach, Sternlein dort,
Eine Mitternacht in Tyrol
Kalt ist's, eine trockene Kälte,
Ich träumte tausend Lieder
Wer einsam kam zu trüber Höhe,
Der Tag so kurz, der Tag so lang,
Seh' ich euch wieder, goldne Sterne,
Es hat uns Gott gegeben
Die Nachtigall und die Katze
Das Burschenlied
Der Tierbändiger
Ich ritt auf einem Pferde
Hast Du darum mich verstoßen,
Gretchen
Weiße Blüten, grüne Zweige,
Rosenbüsche, dunkle Haine,
Aus dem Dunkel bricht das Licht,
Ich meint' es rechtschaffen und ehrlich,
Ein Meer von Balsam ist die Zeit,
Ja, ja, es kommt noch nach,
Sei Dir alles gleich, mein Kind,
Bittrer als der Tod ist Leben,
Mir träumte, daß ich stund
Der Sieg des Geistes
Elisabeth
Gedichte ohne r
Sonnenuntergang und Aufgang
Auf meinen am 15. November 1890 dahingegangenen Papagei
An denselben
Eine Blume ist gebrochen,
Nach dem Gesetz über die Pensionierung der Arbeiter
Welch' Schreckenstille herrschet hier,
Prall nicht an, prall nicht an,
Wanderlied
Der Goldfischer
An den Lorbeer
Du lässest den Menschen steigen
Menschenliebe, Zauberwort,
Ströme, milde Frühlingsluft
Das Träumen, Schlafen, Erwachen,
Alles geht vorüber -
Der Krater der Berge Feuer sprüht,
Ein armer Mann, ein Armer,
Energie
Und wo seid ihr, meine Träume,
Man hört ein lautes Klopfen,
Sieh ein großer, schöner Stern
Leget alles zum Besten aus,
Dichterleben, Himmelsgabe,
Fanatismus
Der Pessimist
Beten wollt ihr! Seid ihr's wert?
Verborgen bleibt, was Du verbergen wolltest -
Jeder Glaube ist der rechte,
Heine
Richard
Die Sphinx
Natur - rastlos, aber unbewußt
Ein Weib, die Armut wie sie leibt und lebt,
Toussaint's Traum
Frieden
Die Englein im Himmel,
Das Tier
Laß' das Gute mich erringen,
Dämon aus Höllenräumen
Es stürmet, es wütet, es tobet, es rast,
der verwitweten Frau Kommerzienrat Helene Selten
Zuversicht
Kalt ist die Welt,
Die Welt ist ein Rätsel,
Ich legte manch' Grundstein zur Humanität,
Zur Erinnerung an Herrn Joseph Wolfsohn
War's Dein sehnendes Verlangen,
Waldvöglein
Ewig lebt die Wahrheit,
Am 23. Juli 1894

Neue Gedichte

Das Meer
Wie so manches Samenkörnchen
Vom Felsen sah' ich hinab in das Meer,
Sonett
Was tönet so laut durch die Lüfte,
Kaiser Friedrichs Traum
Du nahmst mir sie
Der Zar
Blumenduft strömt mir entgegen
Tage kommen und entschwinden,
Von der Decke bis zur Diele
Vorsitzender des Weltbundes gegen die Vivisektion
Gegen die Vivisektion der Hunde
Ja, hier ist nichts
Seht ihr die grauen Föhren
Der Lenz ist gekommen
Gedenke mir meine Liebe zum Menschen,
Ein anständiger Mensch nennt sich
Schön ist das Leben, ach schön, sehr schön,
Einander unbekannt - doch tief verwandt -
Goldnen Vögel, süße Freunde,
Das Vöglein erwacht,
Aus dem kleinsten der Weltenräume,
Gebet
Und gäb ich ihnen all' mein Blut,
der mir im Namen der B. Studentenschaft eine Adresse nebst einem goldenen Lorbeerzweig übersandte
Der Bunzlauer Topf
Gabriele Lehmann geb. Richter
Herrschsucht
Rasch erglühet die Sünde,
Wird die Menschheit nicht erheben